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Dorferneuerungsprojekt „Kulturkeller Imbach – Kunst und Kultur im Gewölbekeller“

Wir haben nun die Förderzusage vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung erhalten. In der letzten Vorstandssitzung haben wir uns dazu entschlossen,  bereits jetzt in den Sommermonaten mit der Umsetzung der ersten beiden Phasen (Ausräumen und  Erschließen) zu beginnen.

Unter dem Motto: „Viele Hände, schnelles Ende“ sind wir für jede Hilfe dankbar.

Wir bitten um Rückmeldung wer uns unterstützen möchte/kann:
Oliver Fries unter 0664 /  2705303
Stefan Heckl unter 0676 / 841948386

 

Kulturlandschaft Kremstal Imbach-Stratzing-Priel-Senftenberg

Am Sonntag, dem 29. August, setzte der Kulturdenkmalverein Imbach seine Reihe der Kulturwanderungen mit der bereits dritten fort. Diesmal stand die Kulturlandschaft des Kremstal zwischen den Ortschaften Imbach, Stratzing, Priel und Senftenberg im Mittelpunkt der etwa 8,5 km langen, geführten Wanderung.

Treffpunkt der Wanderung war dabei das Dorferneuerungsprojekt „Kulturkeller Imbach“ an der Ecke Bäckergasse/Kirchengasse. Die etwa 25 Wander- und Kulturinteressierten konnten hier persönlich die Fortschritte der Revitalisierungsmaßnahmen in Augenschein nehmen.

Die anschließende Wanderung führte zunächst zur Pfarrkirche hl. Nikolaus in Stratzing, deren Innenrenovierung dieses Frühjahr nach 2-jähriger Laufzeit abgeschlossen werden konnte. Der weitere Weg führte über beschauliche Wanderwege weiter nach Priel, wo eine Labstation durch die Familie Hagmann die Gruppe erwartete. Über die Aussichtwarte in Priel, die einen weiten Blick auf das Kremstal versprach, führte die Wanderung weiter zur Burgruine Senftenberg. Auch wenn den meisten Teilnehmern die Burgruine selbst wohl bekannt war, konnten unter Erläuterung von Horst Camerloher noch viele neue Detail entdeckt werden.

Ein besonderer Höhepunkt der Kulturwanderung war die am Fuße der Burgruine gelegene Pfarrkirche hl. Andreas in Senftenberg. Dort besichtigten wir das 2015 restaurierte Christophorus-Wandbild im Dachraum der Sakristei. Ein spontanes Orgelkonzert bildete den kulturellen Abschluss der Wanderung und zauberte auf alle Teilnehmer ein Lächeln ins Gesicht.

Den Ausklang der Wanderung bildete die Einkehr beim Heurigen Rath. Die nächste Kulturwanderung über eine Strecke von 6 km zum Thema „historische Terrassenweinberge“ soll am 14. November 2021 stattfinden.

Aktuelles

 

  • Sonntag 29. August 2021
    3. Kulturwanderung nach 
    Stratzing und Senftenberg
    Die erste Kulturwanderung des Jahres 2021 führt uns u.a. zur Pfarrkirche hl. Nikolaus in Stratzing, deren Innenrenovierung dieses Frühjahr nach 2-jähriger Laufzeit abgeschlossen werden konnte, auf die Burgruine Senftenberg und zur Pfarrkirche hl. Andreas in Senftenberg, wo wir das 2015 restaurierte Christophorus-Wandbild im Dachraum der Sakristei besichtigen werden.

    Strecke insgesamt: 8,5 km
    Kostenbeitrag: Mitglieder 5 € / Nicht-Mitglieder 10 € / Kinder und Jugendliche 2,50€
    Anmeldung bis 25. August 2021 unter 0664-2705303 (Obmann Oliver Fries)

    VIELEN DANK FÜR DIE ZAHLREICHE TEILNAHME

  • Mitgliederversammlung 2021 des KDV-Imbach
    Eine gesonderte Einladung wird rechtzeitig erfolgen.
    .
  • Sonntag 14. November 2021
    4. Kulturwanderung „Kulturlandschaft Kremstal Historische Terrassenweinberge

    2021 wurde das Trockensteinmauern in Österreich in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Die Wanderroute führt uns zu aufgelassenen historischen Terrassenweinbergen, die vor Generationen als Trockensteinmauern aufgeführt worden sind. Eine fachkundige Führung erörtert die Details und Eigenschaften dieser historischen Terrassenweinberge anhand ihrer baulichen Strukturen und mithilfe historischer Kataster- bzw. Kartenwerke.

    Strecke insgesamt: 6,8 km
    Kostenbeitrag: Mitglieder 5€ / Nicht-Mitglieder 10 € / Kinder und Jugendliche 2,50 €
    Anmeldung bis 10. November 2021 unter 0664-2705303 (Obmann Oliver Fries)

Wir über uns

Foto von links nach rechts: Stefan Heckl, Theodor Schwieglhofer, Iris Ott, Martin Sleska, Oliver Fries, Raimund Heuser

Die Gründung des Kulturdenkmalvereins Imbach geht auf das Jahr 1981 zurück. Mit viel Engagement wurden damals zahlreiche Aktivitäten und Vorhaben, wie etwa die Adaptierung des Klostergartens, der Bau eines Vereinsgebäudes und Grabungs- und Forschungsarbeiten am alten Kloster, in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen erfolgreich umgesetzt.

Nach einer Zeit der Ruhe, einem Generationswechsel und dem Zuzug von neuen Bewohnerinnen und Bewohner hat sich der Verein zu Beginn des Jahres 2018 neu aufgestellt.

Der Verein verfolgt dabei folgende Projekte und Ideen für ein lebenswertes Zusammenleben im Imbach:

  • Kennenlernen zwischen Alt und Jung, Einheimischen und Zugereisten
  • Vereinserneuerung mit Werbung von neuen Mitgliedern
  • Kulturvermittlung von Imbach im Internet
  • Dorferneuerung – Durchführung von Projekten im Rahmen der Dorferneuerung 2019 – 2022 in Zusammenarbeit mit NOE.Regional
  • Begrünung Imbach – In Imbach müssen wieder die Lichter aufgehen und mehr Blumen blühen
  • Gemeinsam Feste feiern – z.B. Jährliches Kirchengassenfest
  • Gemeinsame Kulturausflüge – z.B. 15. Feb. 2019 „Slow-Light in der Wachau“
  • Wettbewerbe – z.B. Fotowettbewerb, Logowettbewerb
  • Kulturpfad Imbach – Was unsere Häuser und Denkmäler erzählen
  • Digitale Datenbank Imbach (Fotos / Literatur / Links / Dokumente)
  • Wiederbeleben des Dorfmuseums Imbach
  • Gemeinsam Renovieren – Tipps und Tricks

Der Verein freut sich über Jede und Jeden, der sich für die Kultur und das Zusammenleben in Imbach interessiert und mit uns etwas gestalten möchte.
Zwanglose Vereinsarbeit, Freude und Spaß am kreativen Entwickeln und Umsetzen von Ideen stehen im Mittelpunkt unseres Vereins. Mach einfach mit und melde Dich… 

Kirchengassenfest

Kirchengassenfest 2018 Foto: Johann Lechner

Einmal im Jahr wird die Kirchengasse zum Zentrum von Imbach und zieht die Bewohnerinnen und Bewohner des Ortes und der gesamten Umgebung an:

Unser Kirchengassenfest

 

Der KDV-Imbach veranstaltet dieses Fest mit einem jährlich wechselnden Programm, um die Schönheit, den kulturellen Reichtum und die Einmaligkeit dieser Gasse, deren Ursprung bis ins 14.Jahrhundert zurückreicht, darzustellen.
Genauso wichtig ist das zwanglose Zusammenkommen aller Bewohnerinnen und Bewohner um sich noch besser kennenzulernen, sich auszutauschen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Für das Fest wird die Kirchengasse für den Autoverkehr gesperrt und einem Spielen und Feiern gerade für unsere Kinder steht nichts mehr im Wege.

2018 stand das Kirchengassenfest unter dem Motto „Wir öffnen unsere Höfe“. Viele Anwohner haben dazu für einen Tag ihre Häuser und Höfe für die Allgemeinheit geöffnet und somit uns allen die Schönheit der historischen Objekte und den überraschenden Zusammenhang der einzelnen Gebäude dargestellt.

Die meist neuen Bewohnerinnen und Bewohner bekamen „Geschichten“ von Alteingesessenen über Ihr Haus erzählt, kulturgeschichtlich Interessierte waren begeistert von der alten Bausubstanz, die man sonst so nicht zu Gesicht bekommt und auch so manche Imbacher, die schon seit Jahrzehnten hier wohnen, bekamen Keller gezeigt, von denen sie nicht mal wussten, dass es sie gibt. 
So war dieses Fest, trotz strömenden Regens, begleitet von einem umfangreichen Kinderprogramm und kulinarischen Leckerbissen ein bereicherndes Erlebnis.

Im Jubiläumsjahr 2019, in dem Gemeinde und Pfarre 750 Jahre Dominikanerinnenkloster Imbach feiern, wurde das Kirchengassenfest gleichzeitig mit der Langen Nacht der Kirchen am 24. Mai unter dem Motto „Mit Geschichte leben“ veranstaltet.

Wir bedanken uns über Ihren Besuch. 

Dorferneuerung Kulturkeller Imbach

Der Kulturdenkmalverein Imbach hat sich der sanften Sanierung und Revitalisierung eines ehemaligen Fass- und Weinkellers im Bereich der Imbacher Kirchengasse verschrieben, der in Zusammenarbeit mit der Niederösterreichischen Dorf- und Stadterneuerung als sogenannter „Kulturkeller“ entwickelt werden wird. 

Dazu wurde in monatelanger Projekt- und Gruppenarbeit ein Konzept erarbeitet, dass nun zur Einreichung gelangte. Der Fokus liegt dabei auf eine Nutzbarmachung zu kulturellen Zwecken wie es z.B. Vernissagen, Kulturvermittlungen oder Vorträge sind. 

Ein wesentliches Merkmal des Kremstals ist die jahrhundertealte Geschichte des Weinanbaus und der dazu gehörenden Bauwerke. Der gegenständliche Gewölbekeller ist hierzu ein anschauliches Beispiel für die mit dem Weinbau verknüpfte Baukultur des Weinanbaus. Der Gewölbekeller ist darüber hinaus Bestandteil des weitläufigen Areals des ehemaligen Dominikanerinnenkloster Imbach.

Die Zielsetzung dieses Dorferneuerungsprojektes besteht darin, diesen Gewölbekeller nicht nur zu erhalten, sondern in einer zeitgemäßen Form so zu revitalisieren, dass er durch ein entsprechendes Nutzungskonzept für die Bevölkerung zugänglich ist und zusätzlich für Kunst- und Kultur relevante Zwecke genutzt werden kann. 

Der Gewölbekeller befindet sich in privatem Eigentum und wurde zu diesem Zwecke vom Kulturdenkmalverein Imbach über einen Zeitraum von 17 Jahren gepachtet.

In Zusammenarbeit mit der Niederösterreichischen Dorf- und Stadterneuerung wurde ein förderungsfähiges Projekt entwickelt und sieht eine sanfte Sanierung- und Revitalisierung vor. Durch die projektierte Nutzung als „Kulturkeller“ wird dem seit mehr als einem viertel Jahrhundert ungenutztem Gewölbekeller neues Leben eingehaucht und einer kommunalen Nutzung zugeführt.

Stockweingarten

Projekt
„Historischer Stockweingarten“
des Kulturdenkmalverein Imbach

Im Rahmen der Aktion „Stolz auf unser Dorf“ der Niederösterreichischen Dorf- & Stadterneuerung wurden durch den Kulturdenkmalverein Imbach in einer gemeinsamen Aktion 30 moderne pilzwiderstandsfähige Rebsorten als „gemischter Satz“ in der historischen Reberziehung als sogenannte Stockkultur in einem Schauweingarten gepflanzt. Dafür wurde von der Marktgemeinde Senftenberg im Klostergarten Imbach eine kleine Fläche beim Kirchenparkplatz zur Verfügung gestellt.

Diese bereits heute abgekommene und ehemals, vor der Einführung der „Hochkultur“ am Drahtrahmen dominierende Reberziehung soll entsprechend präsentiert und durch eine Infotafel der Arbeitsablauf in einem Stockweingarten erklärt und vermittelt werden.

Einer der größten Innovationen im österreichischen Weinbau war die Einführung der Hochkultur, einer Drahtrahmenerziehung von Weinstöcken, durch Dr. h.c. Lenz Moser aus Rohrendorf bei Krems. Die Weingärten konnten von nun an vermehrt mit technischen Geräten bearbeitet werden. Insgesamt verringerte sich die Arbeitskraftstunden dadurch pro Hektar und Jahr von 1.925 Arbeitskraftstunden bei der Stockkultur auf 585 Arbeitskraftstunden bei der Hochkultur. Aufgrund des enormen Arbeitsersparnisses war die Umstellung von der Stockkultur zur sogenannten Hochkultur bereits in 1970er-Jahren weitgehend vollzogen. In Imbach bewirtschaftete zuletzt Maria Wunderbaldinger († 2013)am Scheibelberg einen Stockweingarten bis zu Ende der 2000er-Jahre.

Durch die exemplarische Auspflanzung eines Stockweingartens und die Vermittlung des Wissens darüber, soll ein Stück Orts- und Weinbaugeschichte an jüngere Generationen weitergegeben werden. Das fertige Projekt soll im Herbst 2021 einer breiten interessierten Öffentlichkeit im Rahmen einer Kleinveranstaltung präsentiert werden.

Winzerin Laura Rameder und Obmann Oliver Fries beim Setzen der Rebpfähle für den Stockweingarten.
Modellhafter Stockweingarten zu Schau- und Lehrzwecken in Weißenkirchen an der Donau

Gartengruppe

 

Im Einsatz: Christina Wöss und Susanne Redmann

„In Imbach müssen wieder die Lichter angehen und mehr Blumen blühen“ war der spontane Ausruf einzelner Vereinsmitglieder bei der Sammlung von Projekten des Kulturdenkmalvereins Imbach.

Mit der neu gegründeten Gartengruppe geht der KDV Imbach dieses Projekt nun konkret an. In einem ersten Schritt werden in Absprache mit der Pfarre die Grünflächen vor der Kirche und an der Kirchenmauer neugestaltet.

Neu gestaltete Kräuterbeete

Die Gruppe wird von Susanne Redmann unkompliziert koordiniert und eine What’s-App Gruppe wurde auch schon eingerichtet. Aktuell trifft man sich jeden Samstag vor der Pfarrkirche Imbach.

Jeder, egal ob Mitglied oder nicht, ist dabei willkommen mitzumachen.
Meldet Euch einfach beim Obmann Oliver Fries (Mail: ofries@gmx.at)



Mitgliedschaft

Alle, die sich für die Kultur und das Zusammenleben in Imbach interessieren, können mitmachen. Du brauchst keine kunsthistorische Ausbildung oder sonst besondere Fähigkeiten.

Bring Dich und Deine Ideen in unseren Verein ein.
Gemeinsam können wir mehr bewegen!

Art der Mitgliedschaft:

  • Jugendliche Mitglieder (beitragsfrei)
  • Aktives Mitglied (12,– € / Jahr)
  • Förderndes Mitglied (Beitrag nach Vereinbarung)
  • Ehrenhaftes Mitglied (durch Ernennung), Erwähnung auf der Internetseite.  Die Ernennung erfolgt nach langjähriger Mitgliedschaft bzw. besonderen Leistungen und kann nur durch physische Personen ausgesprochen werden. Juristische Personen sind korrespondierende Partnerschaften.

Einfach Anmeldeformular downloaden und an unseren Obmann ofries@gmx.at senden:

Kulturdenkmalverein Imbach Anmeldeformular

Kontakt

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Meldet Euch einfach bei uns über unser Kontaktformular: