Aktivitäten

Aktivitäten 2025

Am Freitag, dem 5. Dezember 2025, fand im Kulturkeller bereits zum dritten Mal das Adventsingen statt. Auf Einladung des Kulturdenkmalvereins Imbach gestaltete der Männergesangsverein »Gamsveigerl« aus Miesenbach (Bezirk Wiener Neustadt) unter der Leitung von Gabriela Rösel ein stimmungsvolles vorweihnachtliches Konzert.

Das Konzert wurde von etwas anderen Advent- und Weihnachtsgeschichten umrahmt, die von Andrea Denk aus Weißenkirchen in der Wachau gelesen wurden. Unter den zahlreichen Gästen konnten Bürgermeister Dr. Markus Klamminger, Vizebürgermeisterin Christine Schneider sowie der für Kultur zuständige Gemeinderat Helmut Gattringer begrüßt werden. Nach dem Konzert klang der Abend stimmungsvoll bei Glühwein und Glühmost oberhalb des Kulturkellers am Lagerfeuer aus. Vor der Kulisse der ehemaligen Dominikanerinnenklosterkirche Imbach gab der Chor noch das eine oder andere Lied zum Besten.

Das Feuer auf dem Platz über dem Kulturkeller lud zum Verweilen ein.

Am Freitag, dem 17. Oktober 2025, folgte der 5. Vortrag in der bereits etablierten Reihe über die Geschichte des Kremstals. Mag. Dr. Ralph Andraschek-Holzer, Leiter der Topographischen Sammlung der Niederösterreichischen Landesbibliothek St. Pölten, referierte zum Thema „Rehberg und Senftenberg: Zwei Burgen im Bildvergleich“.

Der Vortrag beleuchtete die Darstellungen der Burgen Rehberg und Senftenberg vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt standen Fragen danach, wie die jeweiligen Motive gestaltet und hinsichtlich ihrer „Schauseiten“ ausgewählt wurden, wie topografische Gegebenheiten und Bildkomposition miteinander korrespondieren und wie sich das Verhältnis von Gesamt- und Detailansichten entwickelte. Durch diese Beobachtungen eröffnete der Referent spannende Einblicke in die Geschichte der Objektwahrnehmung – und damit auch in die Geschichte des Sehens insgesamt.

Am Freitag 3. Oktober 2025 fand der 4. Vortrag der Reihe „Das Kremstal – Eine Zeitreise“ statt. Mag. Martin Obenaus, Mittelalterarchäologe aus Gars-Thunau referierte über „Der Schanzriedel bei Senftenberg im Netz der Befestigungsanlagen, der zentralen Orte und des Verkehrs zwischen Donau und Horner Becken im Frühmittelalter“.

Vor zahlreich erschienenem Publikum referierte der renommierte Mittelalterarchäologe Martin Obenaus im Kulturkeller über den Schanzriedel bei Senftenberg – eine mehrfach besiedelte ur- und frühgeschichtliche Höhensiedlung, die hoch über dem Kremstal thront. Zuletzt war der Schanzriedel im 9. und 10. Jahrhundert in Nutzung. Gerade dieser Zeitraum ist besonders spannend, da er den Übergang vom Früh- zum Hochmittelalter markiert – eine Epoche, über die wir bislang nur wenig wissen. In seinem Vortrag stellte Obenaus den Schanzriedel in einen größeren archäologischen Kontext und verglich ihn mit den Anlagen von Thunau am Kamp, der Altenburg bei Stein, der frühmittelalterlichen Besiedlung im ehemaligen Römerkastell von Mautern sowie dem Burgstall bei Kronsegg.
Nicht nur das große Echo, das sich in der hohen Besucherzahl widerspiegelte, zeugte vom Interesse an der Veranstaltung – auch zahlreiche Gäste aus der Fachwelt konnten begrüßt werden. Unter ihnen befanden sich unter anderem Dr. Roman Zehetmayer, Leiter des Niederösterreichischen Landesarchivs und der Landesbibliothek in St. Pölten und der Mittelalterarchäologe und Erdstallforscher Dr. Otto Cichocki von der Universität Wien.

Die 4. Kulturfahrt des Kulturdenkmalvereins Imbach führte am 27. September 2025 in die Kleinregion „Uhudlerland“ im Südburgenland. Insgesamt 35 Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins begaben sich im Rahmen einer Tages-Busexkursion auf die Spuren der beinahe verschwundenen bäuerlichen Baukultur dieser Region.

Der erste Programmpunkt war der Besuch des Freilichtmuseums in Bad Tatzmannsdorf, wo die Teilnehmer*innen interessante Einblicke in die traditionelle ländliche Architektur und Lebensweise vergangener Zeiten erhielten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte die Fahrt weiter zum Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf. Dort konnte die Gruppe weitere eindrucksvolle Beispiele regionaler und historischer Baukultur besichtigen und im Rahmen einer Uhudler-Verkostung den typischen Wein des Südburgenlandes genießen.
Zum Abschluss stand der Besuch des Uhudlersturmfestes im Kellerviertel Heiligenbrunn auf dem Programm. Die über 100 unter Denkmalschutz stehenden Weinkeller boten einen eindrucksvollen Rahmen für den geselligen Ausklang des Tages, der bei Musik, Wein und regionalen Spezialitäten einen stimmungsvollen Abschluss fand.

Am Samstag, dem 5. Juli 2025, fand im Klostergarten Imbach bereits zum zweiten mal auf Einladung des Kulturdenkmalvereins Imbach ein stimmungsvolles Konzert des »Danube BigBand Projects« statt.

Ab 19:30 Uhr begeisterten die Musiker des Ensembles das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm. Die einzigartige Atmosphäre des Klostergartens im Ortszentrum von Imbachs bot die perfekte Kulisse für einen sommerlichen Musikabend. Für das leibliche Wohl sorgte »Linschi‘s Kuchl« mit kulinarischen Köstlichkeiten, während der Kulturdenkmalverein Imbach mit einem Sektstand vertreten war.

Das Ensemble des »Danube Big Band Projects« unter der Leitung von Martin Sleska. – Foto: Adolf Zeller/KDV-Imbach.

Am Freitag, dem 13. Juni 2025 liesen wir mit einem kleinen Feuer über dem Kulturkeller und einer ebenso kleinen Ausschank den alten Brauch des Johannisfeuer hochleben. Die Veranstaltung wurde zu einem willkommenen Treffpunkt für Jung und Alt, „Zuagroasten“ und Alteingesessenen.

Das „Sonnwendfeuer“ oder auch „Johannisfeuer“ blickt in den Weinbaugebieten Niederösterreich und vor allem in der Wachau auf eine lange Tradition zurück. Berichte darüber kennen wir schon aus der Reiseliteratur des frühen 19. Jahrhunderts. Gefeiert wurde am Abend des 23. Juni, dem Vorabend des St.-Johannes-Tages. Von den Nationalsozialisten wurde das Sonnwendfeuer, um jedlichen christlichen Bezug aufzuheben, auf den 21. Juni verschoben. Da es noch immer einen wesentlichen Faktor für den Tourismus darstellt, findet das Fest heutzutage an dem Wochenende statt, das dem 21. Juni am nächsten liegt.

Detail aus Oskar Laske‘s, Sonnwendfeuer in der Wachau, Öl/Leinen, 1945 ©Landessammlungen Niederösterreich

Am Samstag, den 8. März 2025, fand anlässlich des internationalen Welttags der Fremdenführer*innen eine ganz besondere Veranstaltung im Kremstal statt: eine geführte Kulturwanderung in Kooperation mit dem Kulturdenkmalverein Imbach.


Die zertifizierten Austriaguides Christina Turki-Wagner aus Senftenberg und Mag. Christine Damböck aus Melk luden unter dem Motto „Wir gehen wandern!“ zu einer kulturellen Entdeckungsreise durch das idyllische Kremstal – nur wenige Kilometer von der bekannten Wachau entfernt, aber noch ein echter Geheimtipp. Die Wanderung startete in Imbach von wo es auf die Burgruine Senftenberg ging. Die rund 4,5 Kilometer lange Stecke mit etwa 150 Höhenmetern bot zahlreiche landschaftliche und historische Highlights sowie beeindruckende Ausblicke auf das Tal. Den Abschluss der Wanderung bildete ein gemeinsames Gläschen Wein über dem Kulturkeller in Imbach. Mit einer Begrenzung auf 30 Personen war die Veranstaltung gut besucht, die Plätze waren rasch vergeben. Die positive Resonanz bestätigt: Diese Kombination aus Bewegung, Geschichte und Geselligkeit kommt an – und schreit förmlich nach einer Wiederholung!

Die Teilnehmer*innen der Kulturwanderung über dem Kulturkeller Imbach. – Foto: Oliver Fries/KDV-Imbach.

Bei der Mitglieder- und Generalversammlung am 3. Februar 2025 im Heurigenlokal der Familie Judmann in der Rehberger Kellergasse wurde durch die Mitglieder der Vorstand für die Periode 2025 bis 2028 gewählt.

In ihren Funktionen wurden Oliver Fries M.Sc. MSc (Obmann), Mag. Martin Sleska (stellvertretender Obmann), Stefan Heckl (Schriftführer), Mag.art. Christine Beckers (stellvertretende Schriftführerin) und Dipl.-Kfm. Raimund Heuser (Kassier) bestätigt. Neu im Team ist Marion Heckl in der Funktion als stellvertretende Kassierin des Vereins. Zu Rechnungsprüfern wurden Thomas Jiraut und Adolf Zeller bestellt.

Der 2025 gewählte Vorstand des Kulturdenkmalvereins Imbach (v.l.n.r.): Mag. Martin Sleska, Adolf Zeller, Thomas Jiraut, Dipl.-Kfm. Raimund Heuser, Oliver Fries M.Sc. MSc, Marion Heckl, Stefan Heckl. Nicht im Bild: Mag.art. Christine Beckers. – Foto: Lieselotte Jilka/NÖ Dorf- und Stadterneuerung.

Aktivitäten 2024

Mit einer Fortsetzung des Adventsingens im Kulturkeller fand am 14. Dezember mit einem vorweihnachtlichen Konzert des Männergesangsverein „Liedertafel Senftenberg“ im Kulturkeller Imbach das Vereinsjahr 2024 seinen Abschluss.

Unter der Leitung von Michael Rea, in Stellvertretung des Chorleiters Franz Moser-Fürst, bot das Ensemble des Männergesangsverein ein vielseitiges Programm bekannter und traditioneller Weihnachtslieder zum Besten. Umrahmt wurde das Programm mit adventlichen Texten gelesen von Josef Klampfer. Trotz des vorweihnachtlichen Überangebots an Veranstaltungen in der Region haben doch viele Besucherinnen und Besucher den Weg über die steilen Stiegen in den Kulturkeller gefunden, was uns sehr freute. Es war wie im Vorjahr eine gut besuchte und sehr adventliche Veranstaltung. Beim Ausklang über dem Kulturkeller gabs dann noch Glühwein und heiße Würstel. Eine Veranstaltung die durchaus zur Tradition werden könnte.

vorweihnachtliches Adventkonzert des Männergesangsverein Liedertafel Senftenberg im Kulturkeller Imbach. – Foto: Oliver Fries/KDV-Imbach.

Am Freitag, den 29. November 2024 fand der 3. Vortrag der Reihe „Das Kremstal – Eine Zeitreise“ statt. Daniel Haberler-Maier, BA MA seines Zeichen Stadtarchivar von Krems referierte zum Thema „Zur Geschichte der Rehberger Papiermühle und der Verbreitung ihres Papiers“ im Kulturkeller Imbach.

Im Juni 1703 erteilte Kaiser Leopold I. Gotthard Heinrich Graf von Salburg das Privileg, eine Mühle zur Papierherstellung in Rehberg, heute ein nördlicher Stadtteil von Krems, zu errichten. Die Mühle wechselte im Lauf von eineinhalb Jahrhunderten mehrfach die Besitzer, wobei sich die weit verzweigte Papiermacherfamilie Purtscher als besonders prägend erweisen sollte. Im weiteren geografischen Umfeld blieb Rehberg jedoch nicht die einzige Papiermühle, sondern musste mit rund einem Dutzend anderer Betriebe allein im niederösterreichischen Waldviertel konkurrieren. Dabei stand sie dauerhaft unter landesfürstlicher Beobachtung, zumal Papier als wichtiges Gut für die Staatsverwaltung galt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Betrieb eingestellt. Während Quellen über die Papiermühle nur spärlich vorhanden sind, kann das dort erzeugte Papier heute in zahlreichen Archiven nachgewiesen werden.
Wir freuten uns über die hohe Anzahl an Besuchern, besonders aus unserem Nachbarort Rehberg.

Nach dem Vortrag wurde der neue „Stehplatz über dem Kulturkeller“ gebührend eingeweiht. Der Blick auf die nächtlich beleuchtete Kirche und der wärmende Glühwein haben trotz fehlenden Schnees zur vorweihnachtlichen Stimmung beigetragen.

Die 3. Kulturfahrt des Kulturdenkmalverein Imbach führt am 28. September 2024 in die Kleinregion „Mährische Slowakei“ im Nachbarland Tschechien. Insgesamt 50 Mitglieder, Freunde und Förderer des Dorferneuerungsvereins begaben sich im Rahmen einer Tages-Busexkursion in das Dreiländereck an den Ausläufern der Westkarpaten um dort kulturhistorische Highlights quer durch die Jahrhunderte zu entdecken.

Die Kulturfahrt führt vorbei an der tief mit der Frühgeschichte Imbachs verbundenen Stadt Valtice (Feldsberg), aus der die Stifter des 1269 gegründeten Dominikanerinnenklosters Imbach – Albero und Gisela von Veldsperg – stammten. In der kleinen Stadt Strážnice stand ein Besuch des dortigen Südmährischen Freilichtmuseums am Programm. Hier lag der Schwerpunkt der Besichtigung auf den Gebäuden des bäuerlichen Weinbaus der hier in der Region eine bis in das 16. Jahrhunderts zurückreichende Tradition aufweisen kann. Den krönenden Abschluss bildete der Besuch des St. Wenzel-Weinfest (Svatováclavské hody Petrov) in der Kellergasse von Petrov (Petrau). Eindrucksvoll in Erinnerung blieben der große Festumzug der südmährischen Trachtenvereine und deren volkstümlichen Darbietungen von Tanz und Gesang sowie der Genuss mancher regionalen Schmankerl wie scharfe Salamis, Burčák (Sturm), Sliwowitz und deftige Golatschen mit Powidel. Besonders die großartige Gastfreundschaft die den Teilnehmern der Kulturfahrt zuteilwurde hinterließ einen bleibenden Eindruck sodass erste freundschaftliche Kontakte für ein Wiedersehen geknüpft werden konnten.

Konzert des Danube BigBand Projects im Klostergarten und Ausstellung „Im Keller – Licht“ von Günter Wolfsberger am 30. August 2024

Nach Stationen in Wagram, Traismauer, Grafenegg und Mautern ist das „Danube BigBand Project“ auch im Kremstal angekommen. Auf Einladung des Kulturdenkmalverein Imbach haben die Musiker am Freitag, 30. August 2024 im Klostergarten Imbach mitreißenden Swing, Blues und klassischen BigBand-Sound zum Besten gegeben. Im wunderbaren Ambiente des Klostergartens wurde nicht nur Musik sondern auch Kultur und Kulinarik geboten. Im Kulturkeller fand eine Vernissage des Kremser Künstlers Günter Wolfsberger (www.guenterwolfsberger.com) statt, dessen Ausstellung unter dem Motto „Im Keller – Licht“ an den Folgetagen zu besichtigen war. Wie der Titel schon erahnen lässt wurden verschiedenartige Lichtobjekte des Künstlers gezeigt, deren Ursprung vermeintlich unscheinbare Materialien und Alltagsgegenstände sind die durch elektrisches Licht uminterpretiert wurden.

Im Kulturkeller: v.l.n.r. Oliver Fries M.Sc. MSc (KDV-Imbach), Kuratorin der Ausstellung Mag. art. Christine Beckers (KDV-Imbach), „Lichtkünstler“ Mag. art.- Günter Wolfsberger, MMag. Erika Bernhard (KDV-Imbach). – Foto: Adi Zeller/KDV Imbach.
Im Klostergarten: Das Danube BigBand Orchester unter der Leitung unseres Obmann-Stellvertreters Mag. Martin Sleska begeisterte das Publikum. – Foto: Oliver Fries/KDV Imbach.

WEIN:BAU:GESCHICHTE – Inspirierende 6. Kulturwanderung gemeinsam mit dem Club Niederösterreich führte am 28. Juli 2024 durch das Kremstal zwischen Imbach und Senftenberg

Bei strahlendem Wetter führte die jüngste Kulturwanderung des Club Niederösterreich ins Kremstal nach Imbach und Senftenberg. Baugeschichte und Weinbau waren die verbindenden Themen auf dieser abwechslungsreichen Wanderung, die von der ehemaligen Klosterkirche Imbach ausgehend entlang des Kremsflusses zur Pfarrkirche Senftenberg und dann über den „sanften Berg“ hinauf zur Burgruine Senftenberg führte, wo sich den 30 Teilnehmer:innen aus weiten Teilen Niederösterreichs ein großartiger Weitblick nach Norden bis tief ins Waldviertel und nach Süden bis weit über die Donau bot. Über die traditionellen Weinterrassen ging es dann zurück nach Imbach, wo im Kulturkeller eine Stärkung mit regionalen Produkten wartete und der Tag gemütlich ausklang. 
Regionale Partner der Kulturwanderung waren der Kulturdenkmalverein Imbach, dessen Obmann Oliver Fries die Gruppe mit seinem umfassenden Wissen zur bauhistorischen Geschichte von Kloster, Kirche und Burgruine beeindruckte und der auch viel Interessantes zur Geschichte des Weinbaus in der Region zu berichten wusste, sowie der Verein zur Erhaltung der Burgruine Senftenberg, dessen Vorstandsmitglied Helmut Gattringer die Gäste auf der vom Verein wunderbar gepflegten Burganlage willkommen hieß.  
Die Eindrücke des Nachmittages fasste ein Teilnehmer trefflich und mit merklicher Begeisterung zusammen: „Man kennt die Wachau, Spitz und Dürnstein. Aber dass sich solche kulturellen Schätze und Natureindrücke gleich unmittelbar hinter der Stadt Krems auftun, damit hätte ich nie gerechnet.“ 
Mit seiner Kulturwanderung 2024, die von Raiffeisen unterstützt wurde, ist es dem Club Niederösterreich einmal mehr gelungen, einer seiner wesentlichen Intentionen, regionale Kleinode und identitätsstiftendes Kulturgut in die Auslage zu stellen und unter Einbindung regionaler Akteur:innen für ein interessiertes Publikum erlebbar zu machen, gerecht zu werden. 

Buchpräsentation des 4. Bandes des Jahrbuchs für Hausforschung in Österreich „Die vernakuläre Weinarchitektur Österreichs“ am 17. Mai 2024 mit anschließendem Vortrag von Mag. Dr. Wolfgang Galler „Keller und Kellergassen als Schauplatz soziokulturellen Lebens am Beispiel des südöstlichen Weinviertels“ im Kulturkeller Imbach

Am Freitag dem 17. Mai 2024 hielt Mag. Dr. Wolfgang Galler vor rund 30 Besucherinnen und Besuchern einen Vortrag über „Keller und Kellergassen als Schauplatz soziokulturellen Lebens am Beispiel des südöstlichen Weinviertels“ im Kulturkeller in Imbach. Der Vortrag fand im Rahmen der Präsentation des 4. Bandes des Jahrbuchs für Hausforschung in Österreich statt, das den Titel „Die vernakuläre Weinarchitektur Österreichs“ trägt. Der Band vereint die Vorträge der 2. Verbandstagung des Arbeitskreis für Hausforschung – Regionalgruppe Österreich die von 22. bis 24. Oktober 2021 im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf stattfand.
Oliver Fries eröffnete mit einer Einleitung über vernakuläre Weinarchitektur. Galler vertiefte das Thema und beleuchtete historische und aktuelle Aspekte der immateriellen Weinkultur. Sein Vortrag betonte die Bedeutung des immateriellen Kulturerbes in Verbindung mit dem Weinbau und den Kellergassen sowie die Notwendigkeit, traditionelle Bräuche zu bewahren. Die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten reges Interesse an der Thematik und beteiligten sich an der anschließenden Diskussion. Der Band kann um 20 € inkl. Versandkosten unter www.ahf-oesterreich.at erworben werden.

Vortrag „Heiliggrabkapellen in Niederösterreich und der Passionshof der Dominikanerinnen in Imbach von Walpurga Oppeker am 10. Mai 2024 im Kulturkeller Imbach

Der zweite Vortrag in der Reihe „Das Kremstal – Eine Zeitreise“ fand am 10. Mai im Kulturkeller in Imbach statt. Beim barocken Passionshof des ehemaligen Dominikanerinnenklosters in Imbach bei Krems handelt es sich um eine in Ostösterreich wohl einzigartige Anlage, für die 1694 der Grundstein gelegt wurde. Im Zentrum der Anlage steht eine Heiliggrabkapelle. In der Umfassungsmauer des Hofes befinden sich Nischen, in denen Ölbilder mit Kreuzwegthematiken in der Fastenzeit angebracht wurden. Im Rahmen der letzten Kirchenrenovierung 1966-1968 erfuhr die Anlage aus heutiger Sicht stark reduzierende Veränderungen. Der Vortrag mit anschließender Besichtigung der Imbacher Anlage wurde einerseits die bauliche Anlage und ihre Geschichte sowie andererseits die kunst- und kulturhistorische Stellung dieser bedeutenden barocken Andachtsstätte beleuchten.
Die Ergebnisse der Forschungen von Walpurga Oppeker zur Passionsanlage in Imbach sind im Hippolytus, St. Pöltner Hefte zur Diözesankunde NF. 35 (2019) erschienen.
Besonders freuten wir uns über Besucherinnen und Besucher aus der „Fachwelt“. Forscher und Lehrenede von den Universitäten Krems und Salzburg sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat das sichtlich interessante Vortragsthema dazu bewoben einen Abstecher in unser schönes Kremstal zu machen.

Vortrag „Glaube und Widerstand. Anton Brunner (1923-1999) und die katholische Kirche in Niederösterreich im Nazionalsozialismus“ von Dr. Stefan Eminger (Niederösterreichisches Landesarchiv, St. Pölten) am 5. April 2024 im Kulturkeller Imbach

Am Freitag, 5. April 2024 hielt der Zeithistorikers Dr. Stefan Eminger vom Niederösterreichischen Landesarchiv St. Pölten den Vortrag „Glaube und Widerstand. Anton Brunner (1923-1999) und die katholische Kirche in Niederösterreich im Nationalsozialismus“. Der Vortrag widmete sich der Lebensgeschichte des katholischen Geistlichen Anton Brunner der von 1989 bis 1995 Moderator der Pfarre Imbach war und als NS-Widerstandskämpfer 1942 für sieben Monate in der Todeszelle saß.

Dabei handelte es sich um den ersten Vortrag der Reihe „Das Kremstal – Eine Zeitreise“. Der zeitliche Bogen der Vortragsreihe wird dabei weit gespannt sein. Ausgewiesene Expertinnen und Experten werden sich dabei in unterschiedlichen thematischen und methodischen Zugängen der Geschichte von Imbach im Speziellen und dem Kremstal im Allgemeinen widmen. Zu jedem Termin werden 45-minütige Vorträge geboten, wobei die Vortragenden im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehen.

Abschied von unserem langjährigen Obmann Karl Zeilinger

Leider mussten wir am 14. Februar 2024 am Ortsfriedhof Rehberg-Imbach von unserem langjährigen Mitglied und ehemaligen Obmann Karl Zeilinger Abschied nehmen, der am 5. Februar 2024 im 83. Lebensjahr nach einem erfüllten Leben für immer von uns gegangen ist. Karl Zeilinger war von 1998 bis 2004 Obmann des Kulturdenkmalvereins. Davor hatte er bereits für drei Jahre unter Obmann Leopold Doppler die Funktion des stellvertretenden Obmanns inne. In seine Zeit fielen der Abschluss der Revitalisierung des Klostergartens und die Positionierung des Bauernmarkts als lokale Nahversorgungseinrichtung – beides Projekte die aus der NÖ Dorf- und Stadterneuerung heraus entstanden sind.

Siegerehrung 11. Ideenwettbewerb der Niederösterreichischen Dorf- und Stadterneuerung im Landhaus in St. Pölten

Der Kulturdenkmalverein Imbach hat beim 11. Projektwettbewerb der Niederösterreichischen Dorf- und Stadterneuerung mit seinem Dorferneuerungsprojekt #KulturkellerImbach – Kunst und Kultur im Gewölbekeller teilgenommen und damit unter 83 Mitbewerbern den 3. Platz in der Kategorie Stadt- und Ortskernbelebung geholt. Am 31. Jänner zeichnete LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf die innovativsten und nachhaltigsten Projekte der Dorf- & Stadterneuerung im St. Pöltner Landhaus aus.

v.l.n.r. Dr. Wolfgang Lexa (KDV-Imbach), Thomas Jiraut (KDV-Imbach), Christina Wöss (KDV-Imbach), MMag. Erika Bernhard (KDV-Imbach), Jutta Judmann (KDV-Imbach), Stefan Heckl (KDV-Imbach), Oliver Fries MSc (KDV-Imbach), Adolf Zeller (KDV-Imbach), LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, LAbg. Mag. Helmut Hofer-Gruber, Sara Schmidt (KDV-Imbach), ÖR Maria Forstner (Obfrau des Vereins NÖ Dorf- und Stadterneuerung), Mag. Martin Sleska (KDV-Imbach), Dr. Markus Klamminger (Bürgermeister Marktgemeinde Senftenberg), Florian Sleska (KDV-Imbach), Dipl.-Ing. Johannes Pressl (Präsident des NÖ Gemeindebundes). Foto: © NLK Filzwieser
Siegerehrung 11. Ideenwettbewerb der Niederösterreichischen Dorf- und Stadterneuerung im Landhaus in St. Pölten. v.l.n.r. Dr. Markus Klamminger (Bürgermeister Marktgemeinde Senftenberg), ÖR Maria Forstner (Obfrau des Vereins NÖ Dorf- und Stadterneuerung), MMag. Erika Bernhard (KDV-Imbach), LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Oliver Fries MSc (Obmann KDV-Imbach), Jutta Judmann (KDV-Imbach), Dipl.-Ing. Johannes Pressl (Präsident des Österreichischen Gemeindebundes). Foto: © NLK Filzwieser.

Weitere Infos zur Preisverleihung:

https://www.dorf-stadterneuerung.at/aktuell/dorferneuerung-kuert-leuchtturmprojekte/

Jahreshauptversammlung am 19. Jänner 2024

Am 19. Jänner 2024 fand um 18:30 Uhr die Jahreshauptversammlung für das Jahr 2024 im Heurigenlokal der Familie Rath am Pfeningberg statt.

AKTIVITÄTEN 2023

Adventsingen im Kulturkeller am 17. Dezember 2023

Das vorweihnachtliches Konzert der Sängerrunde Sängerrunde Neuhofen an der Ybbs unter der Leitung von Irmgard Ströbitzer fand am 17. Dezember 2023 bei freiem Eintritt im Kulturkeller Imbach statt. Die Sängerrunde Neuhofen an der Ybbs wurde 1974 gegründet. Damals beschlossen acht sangesfreudige Männer am sonntäglichen Stammtisch, die Hochzeiten ihrer Freunde musikalisch zu umrahmen. Aus dem Doppelquartett hat sich in den 49 Jahren des Bestehens ein Chor mit 19 aktiven Sängern entwickelt.

Der Reinerlös aus dieser Veranstaltung diente zum Ankauf weiterer technischer Ausstattung für den Kulturkeller. Das Konzert war mit 85 BesucherInnen sehr gut besucht. Im Anschluss an das Konzert ludt der Kulturdenkmalverein Imbach zum traditionellen Adventsfenster mit Glühwein, Punsch und Broten.

Adventfenster der Familie Heuser-Wöss am 8. Dezember 2023

Am 8. Dezember 2023 lud die Familie Heuser-Wöss bereits zum zur Tradition gewordenen Adventfenster in den Hof ihres Hauses Kirchengasse Nr. 8. Der Reinerlös aus dem Andventsfenster kam dem Kulturdenkmalverein Imbach zu gute. Dafür sei der Familie Heuser-Wöss unser herzlicher Dank ausgesprochen.

5. Kulturwanderung zur Schloßkapelle Hl. Georg in Dross am 8. Oktober 2023

Am 8. Oktober 2023 fand bereits die 5. Kulturwanderung unter dem Moto „Kulturlandschaft Kremstal – Die mittelalterlichen Wandmalereien der Schlosskapelle hl. Georg in Droß“ statt. 41 TeilnehmerInnen aus ganz Ostösterreich sind der Einladung des Kulturdenkmalverein Imbach gefolgt und begaben sich auf eine herbstliche Wanderung durch die Weinberge des Kremstals in Richtung Dross begeben. Insgesamt betrug die Strecke rund 9,5 km. Krönender Abschluss der Wanderung war ein Besuch des Heurigen der Familie Judmann in der Rehberger Kellergasse.

Die im Kern auf die erstmals 1135 genannte romanische Burgkapelle zurückgehende, dem hl. Georg geweihte Schlosskapelle in Dross war bis zur Errichtung eines Neubaus im Jahr 1953 als Pfarrkirche von Droß in Verwendung. Die vollflächigen Wandmalereien im frühgotischen Chor gehen auf die Zeit um 1310 zurück und wurden erst 1954 bis 1960 freigelegt. Ein weiteres Highlight stellt die figürliche Grabplatte des Wolfgang Heidelberger (gest. 1506) dar. Zu den mittelalterlichen Wandmalereien und der Bau- und Ausstattgeschichte führen uns die Bau- und Kunsthistorikerin Lisa-Maria Gerstenbauer BA MA und der Mittelalter- und Neuzeithistoriker von der Österreichischen Adkademie der Wissenschaften MMag. Ronald Kurt Salzer.

klassisches Gitarrenkonzert mit dem französischen Konzertgitarristen Jean-Luc Bredel am 2. September 2023
»Pas un jour sans jouer de la guitare – Kein Tag
vergeht ohne Gitarrenspiel«

Am 2. September 2023 fand auf Einladung von Mag. Erika Bernhard (Botschafterin Österreichs in Malta und Vorstandsmitglied des Kulturdenkmalvereins), das bereits für 2020 geplante, jedoch wegen der COVID19-Pandemie abgesagte klassische Gitarrenkonzert des französischen Konzertgitarristen Jean-Luc Bredel im Kulturkeller statt. Jean-Luc Bredel absolvierte sein Studium mit Auszeichnung am Conservatoire du Havre, anschließend bildete er sich bei Alberto Ponce und in der Meisterklasse von Professor Karl Scheit in Wien fort. Nach einer internationalen Karriere als Konzertgitarrist, unter anderem in Salzburg, im Münchner Gasteig und im Linzer Brucknerhaus, wurde Jean-Luc Bredel in der Kulturpolitik tätig, wo er auch Regionaldirektor für kulturelle Angelegenheiten in Straßburg war. Ihm wurde für seine langjährige Kulturarbeit das „Große Silberne Ehrenzeichen“ der Republik Österreich verliehen.
Jean-Luc Bredel spielt Werke u.a. von: John Dowland (1563–1626), Mauro Giuliani (1781–1829), João Pernambuco (1883–1947), Johann Strauss Sohn (1825–1899).

Klassisches Gitarrenkonzert im Kulturkeller Imbach: Jutta Judmann, GGR Helmuth Gattringer (Marktgemeinde Senftenberg), MMag. Erika Bernhard (KDV-Imbach), Konzertgitarrist Jean-Luc Bredel mit seiner Schwester Fabienne David, Oliver Fries MSc (KDV-Imbach), Mag. Martin Sleska (KDV-Imbach). – Foto: Adolf Zeller/KDV-Imbach

3. Kirchengassenfest und Eröffnung Kulturkeller am 15. April

Im Rahmen des 3. Kirchengassenfestes mit Frühlingsmarkt fand am 15. April 2023 mit einem Festakt die feierliche Eröffnung des Dorferneuerungsprojekts „Kulturkeller Imbach“ in Anwesenheit von Landesrat Ludwig Schleritzko in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mickl-Leitner statt. Ein anschließender Dämmerschoppen der Trachtenkapelle Senftenberg und die Vernissage der Ausstellung „Skulptur und Malerei“ der Künstlerin Claudia Bahn lockten trotz instabiler Wetterverhältnisse viele Besucher in die zur Festmeile verwandelte Kirchengasse. Der Kulturdenkmalverein Imbach hatte sich der sanften Sanierung und Revitalisierung eines ehemaligen Weinkellers in der Imbacher Kirchengasse verschrieben. In Zusammenarbeit mit der Niederösterreichischen Dorf- und Stadterneuerung und unter aktiver Beteiligung der Vereinsmitglieder sowie der lokalen Bevölkerung wurde das Projekt entwickelt und in einer zweijähriger Bauphase zur Umsetzung gebracht. Der revitalisierte Gewölbekeller ist ein anschauliches Beispiel für die mit dem Weinbau verknüpfte Baukultur des Kremstales. Der Weinkeller ist darüber hinaus Bestandteil des weitläufigen Areals des 1782 aufgelassenen Dominikanerinnenklosters Imbach. Durch die Nutzung als Kulturkeller wurde dem seit mehr als einem viertel Jahrhundert ungenutzten Kelleranlage neues Leben eingehaucht und damit einer kommunalen Nutzung zugeführt. Kunst- und kulturrelevante Zwecke wie Vernissagen, Vorträge und Workshops stehen zukünftig im Fokus. Dr. Peter Strasser von der Donauuniversität Krems betonte in seiner Festrede die Bedeutung dieser Kulturguterhaltung im Ortszentrum mit Blick auf unser baukulturelles Erbe und Aspekte der Nachhaltigkeit.

Vorstand und Ehrengäste bei der Eröffnung des Kulturkeller Imbach (v.l.nr.): Vizebürgermeister Karl Gruber BA, Dr. Peter Strasser (Donauuniversität Krems), Mag. Martin Sleska (KDV Imbach), Christine Schneider (NÖ.Regional GmbH), Pfarrer Dr. Paul Sordyl (Pfarre Imbach), Bürgermeister Stefan Seif, Oliver Fries MSc (KDV Imbach), Mag. Erika Bernhard (KDV Imbach), ÖKR Maria Forstner (Niederösterreichische Dorf- und Stadterneuerung), GR Dr. Markus Klamminger, LR Dipl.-Ing. Ludwig Schleritzko.

Vorstand und Ehrengäste bei der Eröffnung des Kulturkeller Imbach (v.l.nr.): Vizebürgermeister Karl Gruber BA, Dr. Peter Strasser (Donauuniversität Krems), Mag. Martin Sleska (KDV Imbach), Christine Schneider (NÖ.Regional GmbH), Pfarrer Dr. Paul Sordyl (Pfarre Imbach), Bürgermeister Stefan Seif, Oliver Fries MSc (KDV Imbach), Mag. Erika Bernhard (KDV Imbach), ÖKR Maria Forstner (Niederösterreichische Dorf- und Stadterneuerung), GR Dr. Markus Klamminger, LR Dipl.-Ing. Ludwig Schleritzko.

Foto: Liselotte Jilka/NÖ.Regional

Faschingstreffen am 18. Februar 2023 im Kulturkeller

Unter dem Motto „Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“ lud der Kulturdenkmalverein Imbach am Faschingssamstag seine Mitglieder, UnterstützerInnen und Freunde kurzfristig zu einer Faschingsfeier in den Kulturkeller.

Der fast fertige Kulturkeller war Schauplatz des „Faschingstreffen“ am 18. Februar 2023.
Foto: Liselotte Jilka, NÖ.Regional

Jahreshauptversammlung am 19. Jänner 2023 im Heurigenlokal der Familie Rath am Pfeningberg

Am Donnerstag, dem 19. Jänner 2023 fand im Heurigenlokal der Familie Rath die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kulturdenkmalvereins Imbach statt. Obmann Oliver Fries begrüßte um 18 Uhr neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch Bürgermeister Stefan Seif und unsere langjährige Referentin der NÖ Dorf- und Stadterneuerung DI Liselotte Jilka, welche den Kulturdenkmalverein bereits seit 1992 im Rahmen ihrer Tätigkeit betreut. Im Bericht des Obmanns wurden herausgestellt, dass im Jahr 2022 das Dorferneuerungsprojekt Kulturkellers Imbach im Mittelpunkt der Vereinstätigkeit stand und die einzelnen Etappen der Renovierung wurden durch einen Kurzvortrag dargestellt. Zu Beginn des Jahres 2023 ist mit der Fertigstellung der Beleuchtung ein Ende der Arbeiten in Sicht.

Kassier Raimund Heuser erläuterte in seinem Bericht die Finanzlage des Vereins und stellte mit einem Plan/Ist-Vergleich zum Kulturkeller dar, dass die Renovierungsarbeiten im geplanten Budgetrahmen bleiben werden. Der gesamte Vorstand bedankt sich bei allen HelferInnen und UnterstützerInnen für Ihren tatkräftigen Einsatz und auch bei allen SpenderInnen, deren über 5.000 € Spendenaufkommen allein im Jahr 2022, die Finanzierung der Arbeiten überhaupt erst möglich gemacht haben.

Vorstand und Ehrengäste der Jahreshauptversammlung 2023 (v.l.n.r.) Stefan Heckl (Schriftführer), Mag. Martin Sleska (Obmann Stellvertreter), Oliver Fries MSc (Obmann), Dipl. Kfm. Raimund Heuser (Kassier), MMag. Erika Bernhard (Kassier Stellvertreterin), Adi Zeller (Kassaprüfer), Dipl.-Ing. Liselotte Jilka (NÖ Dorf- und Stadterneuerung), Stefan Seif (Bürgermeister), Thomas Jiraut (Kassaprüfer). – Foto: Jutta Judmann/ KDV-Imbach

AKTIVITÄTEN 2022

Adventfenster der Familie Heuser-Wöss und Lang Nacht der Baustelle am 8. Dezember 2022

Am 8. Dezember 2022 lud die Familie Heuser-Wöss nach 2-jähriger Corona-bedingter Pause wieder zum traditionellen Adventfenster in den Hof ihres Hauses Kirchengasse Nr. 8.
Gleichzeitig veranstaltete der Kulturdenkmalverein Imbach nur wenige Schritte gegenüber des Hauses im Kulturkeller die Lange Nacht der Baustelle.

Überreichung der Plakette „Stolz auf unser Dorf“ am 7. November 2022 für das Projekt „historischer Stockweingarten“ im Klostergarten Imbach

Überreichung der Plakette „Stolz auf unser Dorf“ von NÖ Regional (v.l.n.r.): Bürgermeister Stefan Seif, Oliver Fries (Obmann Kulturdenkmalverein Imbach), Maria Forstner (Obfrau der NÖ Dorf- und Stadterneuerung), Christine Schneider (Geschäftsführerin NÖ.Regional), Martin Tiefenbacher (Obmann Dorferneuerung Priel), Vizebürgermeister Karl Gruber. – Foto: Christine Schneider/NÖ.Regional

Am 7. November 2022 erfolgte die symbolische Übergabe der Plakette „Stolz auf unser Dorf“ durch die Hand der Obfrau der NÖ Dorf- und Stadterneuerung ÖkR Maria Forstner und der Geschäftsführerin der NÖ Regional GmbH Christine Schneider. Im Projektjahr 2021 wurden in der Marktgemeinde Senftenberg drei Projekte im Rahmen der Aktion „Stolz auf unser Dorf“ umgesetzt, unter anderem auch die Umsetzung des Projekts „historischer Stockweingarten“ im Klostergarten Imbach für das sich der Kulturdenkmalverein federführend verantwortlich zeichnete.

Aktionstag der NÖ Dorf- und Stadterneuerung am 11. Juni 2022

Aktionstag der NÖ Dorf- und Stadterneuerung in Imbach (v.l.n.r.): Bürgermeister Stefan Seif, Jutta Judmann, Oliver Fries, Martin Sleska, Andrea Kaufmann, Raimund Heuser, Erika Bernhard, Christine Beckers, Landtagsabgeordneter Josef Edlinger, Vizebürgermeister Karl Gruber. – Foto: Liselotte Jilka/NÖ.Regional

Im Rahmen des Aktionstages der NÖ Dorf- und Stadterneuerung 2022 am Samtag dem 11. Juni 2022 wurde mit einem „Tag der offenen Baustelle“ der Baufortschriff und Status Quo des Dorferneuerungsprojekts „Kulturkeller Imbach“ einer breiten interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Trotz einer zeitgleich im Klostergarten stattfindenden Veranstaltung konnte der Kulturdenkmalverein zahklreiche interessierte Gäste, darunter Josef Edlinger, Abgeordneter zum Niederösterreichischen landtag, begrüßen. Bei kulinarischen Schmankerln und Getränken informierten sich die Besucher über den Fortschritt und die noch bevorstehenden Maßnahmen zur Revitalisierung und Sanierung des Kulturkellers in der Imbacher Kirchengasse.

Auch während der Sommerferien und der damit verbundenen Urlaubszeit blieb das Tema des Kulturdenkmalverein Imbach nicht untätig. In Zusammenarbeit mit Schmiedemeister und Kunstschlosser Eduard Gramel aus Weißenkirchen wurde beidseitig des steilen Abgangs in den Kulturkeller ein Handlauf montiert.

Ohne die zahlreichen Unterstützer:Innen wäre die Umsetzung eines solchen Dorferneuerungsprojekts nicht möglich – an dieser Stelle möchten wir uns bei den privaten Spendern bedanken die unser Projekt bisher mit insgesammt 3.500 Euro unterstützt haben.

Fertigstellung Stiege Kulturkeller am 4. Februar 2022

Obmann Oliver Fries, stellv. Obmann Martin Sleska und Plattenlegermeister Stefan Strutz aus Goggitsch (v.l.n.r.) freuen sich über die Fertigstellung der Stiege in den „Kulturkeller“. – Foto: Johann Lechner/NÖN

Am 4. Februar 2022 konnte mit der Fertigstellung der Stiege in den Keller bereits die zweite Phase des Projekts abgeschlossen werden. Bisher wurden von den Vereinsmitgliedern und engagierten Helfern insgesamt 425 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. In den nächsten Wochen und Monaten steht die Adaptierung des eigentlichen Kellerraumes an, der sehr sanft und niederschwellig saniert werden soll. In einer gemeinsamen Aktion wurden am 26. Februar rund 8 m³ Schutt per Hand in Kübeln über die 25 Stufen aus dem Keller befördert. Diese gewaltige Leistung gelang nur aufgrund des Mitwirkens zahlreicher Helfer – dafür möchten wir uns bei unseren freiwilligen Helfern, insbesonders bei den Mitorganisatoren dieser Aktion Bernd Anglmayer von der FF Imbach und Josef Rath vom Weingut Rath aufrichtig bedanken.

AKTIVITÄTEN 2021

4. Kulturwanderung am 14. November 2021

Die Teilnehmer*innen der 4. Kulturwanderung auf den Spuren längst vergangener Terrassenweinberge.
Foto: Thomas Höbarth/KDV-Imbach.

Am 14. November 2021 fand die 4. Kulturwanderung unter dem Moto „Kulturlandschaft Kremstal – historische Terrassenweinberge und öde Kulturlandschaften“ zu heute bewaldeten, ehemaligen Terrassenweinbergen und deren umgebenden Kulturlandschaft im sogenannten „Äußeren Burgtal“ in Imbach statt. 2021 wurde das Trockensteinmauern in Österreich in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Die Wanderroute führte uns zu längst aufgelassenen Terrassenweinbergen die vor Generationen als Trockensteinmauern aufgeführt worden sind. Eine fachkundige Führung erörterte die Details und Eigenschaften dieser historischen Terrassenweingärten anhand ihrer baulichen Strukturen und mithilfe historischer Kataster- bzw. Kartenwerke.

3. Kulturwanderung am 29. August 2021

Die Teilnehmer*innen der 3. Kulturwanderung am Start an der Kreuzung Bäckergasse und Kirchengasse. Foto: Raimund Heuser/KDV-Imbach.

Am 29. August 2021 fand zum 3. Mal eine Kulturwanderung zum Thema „Kulturlandschaft Kremstal – Imbach.Stratzing.Priel.Senftenberg“ statt. Die erste Kulturwanderung des Jahres 2021 führte uns u.a. zur Pfarrkirche hl. Nikolaus in Stratzing deren Innenrenovierung dieses Frühjahr nach 2-jähriger Laufzeit abgeschlossen werden konnte, auf die Burgruine Senftenberg und zur Pfarrkirche hl. Andreas in Senftenberg, wo wir das 2015 restaurierte Christophorus-Wandbild im Dachraum der Sakristei besichtigten. Eine Labestation beim Winzerhof Stefan Hagmann (Weingut Hof zu Priel) mit improvisierter Weinverkostung war im Wandererlebnis mitinbegriffen.

Projekt „historischer Stockweingarten“, März 2021

Winzerin Laura Rameder und Obmann Oliver Fries beim Setzen der Rebpfähle für den Stockweingarten. – Foto: Andreas Fries/FF-Imbach.

Im Rahmen der Aktion „Stolz auf unser Dorf“ der Niederösterreichischen Dorf- & Stadterneuerung wurden durch den Kulturdenkmalverein Imbach in einer gemeinsamen Aktion 30  pilzwiderstandsfähige Rebsorten als „gemischter Satz“ in der historischen Reberziehung am Pfahl als sogenannte „Stockkultur“ in einem Schauweingarten gepflanzt. Dafür wurde von der Marktgemeinde Senftenberg im Klostergarten Imbach eine kleine Fläche beim Kirchenparkplatz zur Verfügung gestellt.

Diese bereits heute abgekommene und ehemals, vor der Einführung der „Hochkultur“ am Drahtrahmen dominierende Reberziehung soll entsprechend präsentiert und durch eine Infotafel der Arbeitsablauf in einem Stockweingarten erklärt und vermittelt werden.

AKTIVITÄTEN 2020

2. Kulturwanderung am 20. September 2020

Gruppenfoto der Teilnehmer*innen der 2. Kulturwanderung vor den Stufen zur Filialkirche Hl. Johannes der Täufer in Rehberg. – Foto: Lisa-Maria Gerstenbauer/KDV-Imbach.

Nur knapp einem Monat nach der ersten Kulturwanderung fand am 20. September 2020 die 2. Kulturwanderung unter dem Motto „Wein und Stein – baukulturelles Erbe zwischen Imbach und Rehberg“ statt. Die nur 6,5 km lange Wanderstrecke führte uns zur Katharinenkapelle der Pfarrkirche von Imbach, zu den Resten der Burg Imbach, zur Friedenskapelle Imbach über die Weinrieden des Scheibelbergs nach Rehberg wo wir die Burgkirche und Burgruine Rehberg besichtigten. Den Abschluss bildete wieder ein Besuch in der Rehberger Kellergasse.

1. Kulturwanderung am 30. August 2020

Die Teilnehmer*innen der 1. Kulturwanderung vor dem Tor zum „Beethoven-Haus“ in Gneixendorf. – Foto: Liselotte Jilka/NÖ Dorf- und Stadterneuerung.

Aufgrund der COVID19-Pandemie war die Fortsetzung unserer Kulturfahrten nicht möglich, sodass wir ein neues, pandemietaugliches, Format ins Leben riefen. Die Kulturwanderungen. Die 1. Kulturwanderung am 30. August 2020 fand unter dem Motto: „Beethoven in Gneixendorf und Venus vom Galgenberg“ statt. 2020 jährte sich der Geburtstag von Ludwig van Beethoven zum 250. Mal. Dies nahmen wir zum Anlass auf den Spuren des großen Komponisten zu wandern. Dass Beethoven 1826 einige Zeit auf dem Landgut seines Bruders in Gneixendorf verbracht hatte ist vielen bekannt, wenige wissen jedoch, dass er auch in Imbach zu Besuch war. Da Beethoven früh ertaubte führte dieser ab 1818 als Kommunikationsmedium Konversationshefte, die Gesprächsbeiträge und Informationen enthalten, die ihm seine Gesprächspartner schriftlich mitteilten.
Zum 1. Oktober 1826 ist durch seinen Neffen Karl und seinen Bruder Johann in einem dieser Hefte vermerkt:

„Er wird dir Nachmittags seinen Gebirgsweingarten zeigen, der in einer sehr schönen Gegend liegt. Jetzt gehen wir auf unseren fernsten Acker. Nachmittags wird nach Imbach gegangen, welches in einer sehr schönen Gegend liegt; auch sollten dort einige historische Denkmäler zu sehen seyn. — Dies ist das Kloster wo Margarethe, Ottocars Gemahlin, starb; die Scene kommt in Grillparzers Stück vor. – Wir werden uns hier setzen und etwas trinken, dann nach Haus zurück.“

In die Wanderung über 8,5 km war die Besichtigung des Beethoven-Hauses, im Besitz der Familie Gettinger, in Gneixendorf und eine Führung am Fundplatz der Venus vom Galgenberg durch Dr. Christine Neugebauer-Maresch inbegriffen. Abluss der Wanderung bildete eine Besuch der Rehberger Kellergasse.

AKTIVITÄTEN 2019

2. Kulturfahrt am 13. Oktober 2019
„Die Stadtmauernstädte Retz und Drosendorf“

Die 2. Kulturfahrt des Kulturdenkmalvereins Imbach fand am 13. Oktober 2019 im Rahmen der Aktion Stolz auf unser Dorf statt. Ziel waren die Stadtmauernstädte Retz und Drosendorf. In Retz gab es einen bauhistorischen Spaziergang mit Mag. Robert Kuttig sowie eine Museumsführung mit Mag. Helene Schrolmberger. Danach ging es mit dem Reblausexpress nach Drosendorf. Dort führte Obmann Oliver Fries durch die Stadt und entlang der Stadtbefestigung. Anschließend war Zeit zur freien Verfügung das kleine Stadtmauernstädtchen auf eigene Faust zu erkunden. Die Rückfahrt erfolgte gegen 17:30 Uhr.

Die Teilnehmer*innen der 2. Kulturfahrt des Kulturdenkmalvereins Imbach vor dem Horner Tor in Drosendorf. – Foto: Lisa-Maria Gerstenbauer/KDV-Imbach.

Konzert des Gesangsverein Theiß in der Pfarrkirche Imbach am 28. September 2019 „Stimmen hören – Wunder staunen“

Das Konzert des Gesangsvereins Theiß erfreute sich zahlreicher Besucher*innen in der ehemaligen Dominikanerinneklosterkirche in Imbach. – Foto: Oliver Fries/KDV-Imbach

Auf Einladung des Kulturdenkmalverein Imbach fand am 28. September 2019 das Chorkonzert des Gesangsverein Theiß und der Leitung von Michael Koller in der Pfarrkirche Imbch statt. Das Konzert under Motto „STIMMEN HÖREN – WUNDER STAUNEN“ war überaus gut besucht . Rund 200 Gäste – die Kirche war wirklich übervoll – wohnten dem Konzert bei. Besonders Highlight waren die begleitenden Lichtinstallationen des Lichtkünstlers Max Gruber. Der Eintritt war frei – es waren freiwillige Spenden erbeten. Der Reinerlös aus dem Konzert und der anschließenden Agape kam der bevorstehenden Innenrenovierung der Kirche zugute.

2. Kirchengassenfest in Kooperation mit der Langen Nacht der Kirchen unter dem Motto „750 Jahre Kirche Imbach 1269-2009“ am 24. Mai 2019

Im Jubiläumsjahr 2019, in der Ort und die Pfarre 750 Jahre Dominikanerinnenkloster Imbach feiern, wurde das Kirchengassenfest gleichzeitig mit der Langen Nacht der Kirchen am 24. Mai unter dem Motto „Mit Geschichte leben“ veranstaltet.

Raimund Heuser (stellv. Kassier), Alt-Obmann Leopold Doppler, Wim Becker, Theodor Schwiegelhofer (Kassier) am Weinstand der Familie Beckers.

1. Kulturfahrt am 15. Februar 2019
„Slow-Light in der Wachau“ mit Lichtkünstlerin Sigrun Appelt (Vorarlberg)

Die Lichtkünstlerin Sigrun Appelt und Obmann Oliver Fries mit den Teilnehmer*inne der 1. Kulturfahrt des Kulturdenkmalvereins Imbach. – Foto: Liselotte Jilka/NÖ Dorf- und Stadterneuerung.

Der erste Anlauf für ein Dorferneuerungsprojekt war es, die bereits in die Jahre gekommenen und teilweise nicht mehr funktionierende Beleuchtung der Pfarrkirche Imbach durch ein „Slow Light“ der Vorarlberger Lichtkünstlerin Siegrun Appelt zu ersetzen. Zu diesem Anlass wurde die Bevölkerung zu einer 1. Kulturfahrt zum Thema „Slow-Light in der Wachau“ geladen.

Unter dem Motto „Weniger Energie, mehr Qualität“ wurden 15 „Lichtpunkte“ in der Wachau durch einen ästhetischen und gleichzeitig ressourcenschonenenden
Umgang mit Licht in Szene gesetzt. Das Konzept stammt von der Vorarlberger Künstlerin Sigrun Appelt. Ein Schwerpunkt wurde in der Inszenierung von Sakralbauten gesetzt (u.a. Kirchen Emmersdorf, St. Johann im Mauertale oder St. Lorenz). Hier konnten Energieersparnisse von bis zu 90 % zur vorhergehenden Beleuchtung erreicht werden. Das Konzept zeichnet sich durch eine Inszenierung der Architektur durch den bewussten Einsatz von Licht und Schatten
aus. Dokumentiert wurde das mit Preisen  ausgezeichnete Lichtprojekt Wachau durch einen Film und einen gemeinsam mit der Künstlerin herausgebrachten Katalog (Langsames Licht/Slow Light in der Wachau. Verlag Kettler). Am Programm standen die Besichtigung der Beleuchtungen mit Sigrun Appelt in Emmersdorf (Pfarrkirche und Viadukt), Filialkirche St. Johann im Mauertale und Filialkirche St. Lorenz in der Wachau und anschließend
Heurigenbesuch in der Rührsdorfer Kellergasse.
Zusätzlich erhielten wir eine (bau-)historische Führung in St. Johann und St. Lorenz durch MMag. Ronald Kurt Salzer vom Niederösterreichischen Landesarchiv und der selbstständigen Bauforscherin Lisa-Maria Gerstenbauer, B.A aus Tirol.

AKTIVITÄTEN 2018

1. Kirchengassenfest am 2. September 2018 in Kooperation mit der Pfarre und der FF Imbach

(v.l.n.r.) Feuerwehrhauptmann Manfred Zeininger, Christine Sleska vom Pfarrcafe der Pfarre Imbach, Pfarrer Paul Sordyl, Thomas Höbarth, Vizebürgermeister Helmut Pilz, Iris Ott (KDV-Imbach), Oliver Fries (KDV-Imbach), Stefan Heckl (KDV-Imbach), Thomas Pluhar, Rudolf Patter (FF Imbach) – Foto: Johann Lechner/NÖN